Studenten on Tour

 

2009: Studenten on Tour oder "Eine andere Art des Lernens"



Durch die Unterstützung vom NEW.S e.V. wurde es einer kleinen Gruppe von Studenten und Studentinnen aus dem Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein  in Mönchengladbach am Mittwoch den 22. Juli ermöglicht, einen Einblick von dem zu bekommen, was sich hinter einem Namen oder einem Produkt verbirgt.

 

„Wie funktioniert das?“ ist oft die Frage, die wir Studenten uns stellen, wenn wir in den vielen Vorlesungen sitzen und versuchen uns die Umsetzung der Theorie in die Praxis vorzustellen.

 

Zwei namhafte Unternehmen - Lambertz und Zentis -  gewährten uns einen Tag lang einen Einblick in ihre Produktion und boten uns damit die Gelegenheit, das sonst nur theoretisch Dargestellte, in der Praxis hautnah mitzuerleben.

 

Es war ein sehr lehrreicher Tag, an dem wir vieles über beide Unternehmen erfahren durften.

 

Nicht nur die  Abläufe der Produktion waren sehr interessant zu beobachten, sondern auch zu erfahren wie weit die Firmengeschichte zurückreicht und wie groß eine Produktpalette sein kann, war etwas bis dahin Unvorstellbares.

 

Im Unternehmen Lambertz wurde einem der Begriff „Produktionsstraße“, die einige 100 Meter umfasst, sehr deutlich. Die Stationen vom Mischen der Zutaten bis zum Verpacken der weihnachtlichen Endprodukte mitten im Sommer konnten wir eindrucksvoll beobachten.

 

Bei der Führung durch das Unternehmen Zentis wurde uns deutlich, wie komplex die Sicherung der Qualität und der Rückverfolgbarkeit eines Produktes ist. Es ist von großer Bedeutung, auf welche Weise man dies strukturiert und organisiert, um einen angemessenen Überblick zu bewahren. In der Hinsicht hat das Unternehmen Zentis beeindruckende Wege gefunden, dies zu realisieren.

 

In der heutigen Zeit ist es wichtig, schon im Laufe des Studiums Kontakte zu Firmen aufzubauen,  und so möglichst viel über die Unternehmen zu erfahren. So erhalten wir eine Vorstellung davon, welche Arbeits- und Aufgabenfelder in Zukunft auf uns zukommen könnten.

 

 

 

Einen herzlichen Dank den Firmen und den engagierten Mitarbeitern von:

  • Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG
  • Zentis GmbH & Co. KG

für die Möglichkeit der Betriebsbesichtigungen.

 

Ein Dank auch an NEW.S e.V. für die Organisation. Wir hoffen, dass dies keine einmalige Gelegenheit bleibt, sondern dass auch zukünftig Studenten die Möglichkeit haben.

 

Text: Jennifer Barra, Tanja Brill und Sarah Hercht (5. Semester)

 

 




Teilnehmer der Tour 2009

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2008: Studenten on Tour oder "Wie wird Dunst gemacht?"



Für 15 Studenten der Hochschule Niederrhein aus dem Fachbereich Oekotrophologie ging es nicht sofort in die Semesterferien, sondern für einen Tag in Betriebe. Sie nutzten die Möglichkeit, hinter die Kulissen dreier Firmen zu schauen  - und sich über ihre möglichen zukünftigen Arbeitsplätze zu informieren. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Unternehmen und die engagierten Ansprechpartner vor Ort, die uns einen spannenden Einblick ins Tagesgeschäft gewährten:

 

 

Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG, Grevenbroich

 

Oettinger Brauerei GmbH,

Mönchengladbach

 

Georg Plange KG, Neuss

 

 

 



Lesen Sie hier wie Studenten die Exkursion am 23. Juli 2008 erlebten

 

Pünktlich um neun Uhr saßen alle Studenten im Bus und wurden von Prof. Dr. Wittich und Frau Böing von NEW.S e. V. begrüßt. Und schon ging es los...

 

 

Intersnack stand als erste Firma auf dem Programm. Hier starteten wir den Tag mit einem informativen Vortrag zur Firmengeschichte und der Produktionspalette - bei Chips und Kaffee. Es entwickelte sich rasch ein Gespräch und unsere zahlreichen Fragen zur Produktion aber auch über die aktuellen Geschmacksvariationen der Chipssorten wurden uns gerne beantwortet.

 

Für den Rundgang durch die Produktion wurden wir ordnungsgemäß mit Kittel und Haarschutz ausgestattet. Die Produktionslinien wurden uns vorgestellt. Hier konnten wir hautnah sehen wie die einzelnen Verfahrensschritte von der Schälmaschine über die überdimensionale Friteuse bis zur Verpackung und Palettierung der fertigen Chips erfolgen. Wir hatten die Möglichkeit noch heiße, ungewürzte  Nachos frisch vom Band zu verkosten. Ein kurzfristiger Produktionsausfall brachte uns die Realität des Arbeitslebens näher.

 

Die Zeit verging wie im Flug, gerne hätten wir noch weitere Fragen gestellt, doch wir mussten schnell zur nächsten Station der Exkursion.

 



 

 

 

 

Nach einer rasanten Fahrt über zahlreiche Schleichwege erreichten wir  - leicht verspätet -  die Oettinger Brauerei.

 

Bei dem Rundgang durch den Betrieb konnten wir den "Braumeistern in die Kessel gucken" und bekamen einen Eindruck von der hoch technisierten Produktion. Der Höhepunkt war die Verkostung des frischen Bieres aus einem mehreren tausend Hektoliter fassenden Tank. Die Besichtigung endete mit der Begehung der Labore. Dort wurden uns die analytischen Verfahren zur Beurteilung der Bierqualität vorgestellt.

 

 

 



 

 

 

Nach einer kurzen Pause ging es frisch gestärkt weiter zur Plange Mühle nach Neuss. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen - natürlich aus betriebseigenem Mehl gebacken - herzlich empfangen.

 

Der informative Vortrag über den Betrieb und die Getreideverarbeitung führte zu einer lebhaften Diskussion über die verschiedenen Backeigenschaften der unterschiedlichen Ausmahlungsgrade. Besonders das Thema Dunst (auch bekannt als "griffiges Mehl") faszinierte.

Im Anschluss erklommen wir die zahlreichen Etagen der Mühle und verfolgten den Verarbeitungsprozess, ablaufend von oben nach unten, beginnend bei der Mahlung über das Sieben bis hin zum Abpacken der Produkte. Durch sein Engagement und Fachwissen schaffte es Herr Plange, uns die vielseitigen Facetten des vermeintlich langweiligen Themas Mehl näher zu bringen.

Spannend für uns zu erfahren, dass eine neue Produktlinie von Studenten unseres Fachbereiches mitentwickelt wurde.






Die Autorinnen: Vera Soltenborn, Nadja Kircher, Sabrina Reim

 

 

Nach einem langen, anstrengenden aber lohnenswerten Tag erreichten wir bepackt mit neuen Eindrücken und tütenweise Produktproben um 19 Uhr die Hochschule.

 

Unser Fazit: Trotz der Semesterferien sind wir sehr froh, an der Exkursion teilgenommen zu haben, da wir so einen lebhaften Einblick in die Lebensmittelindustrie mit all ihren Gerüchen, Geräuschen und Geschmackserlebnissen bekamen. Wir erkannten viele Parallelen zu den Inhalten unserer Vorlesungen. Den alltäglichen Ablauf in einem Lebensmittelverarbeitenden Unternehmen mitzuerleben, ist die perfekte Ergänzung zur Theorie.

 

Und besonders wichtig: Wir erhielten einen guten Eindruck von den vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten der Oekotrophologen in der industriellen Produktion von Lebensmitteln. Von den Unternehmen wurden Einladungen für Bewerbungen der Pflichtpraktika ausgesprochen.

 




 


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